"Kindern erfolgreich Grenzen setzen"-ein Vortrag vom Thomas Rupf

Es sind diese Situationen-das Kind wird abends ins Bett geschickt und steht zum dritten Mal wieder auf.Das Kind sieht überhaupt nicht ein,seine Zähne zu putzen.Das Kind veranstaltet einen riesigen Heul-Alarm im Supermarkt,wenn es das gewünschte Eis nicht gibt.

 

Erziehung ist eine Herausforderung,jeden Tag aufs neue.Darum ging es in einem Vortrag am 5. September 2018 im Musikraum unserer Grundschule.

Mehr als 80 interessierte Eltern und Lehrkräfte konnte der Schulleiter Herr Stark als Zuhörer begrüßen.Die Schule hatte den Diplompädagogen und Buchautor Thomas Rupf als einen fachkundigen Referenten eingeladen.

Anschaulich,humorvoll und kurzweilig brachte Rupf das Thema näher.

Es waren diese oben genannten Beispiel und noch viel vergleichbare,die den Zuhörern wieder und wieder das Schmunzeln und Kopfnicken abverlangten.Alle wussten,wovon der Referent sprach,die meisten konnten von diesen Szenen aus eigener Erziehungs-Erfahrung ein Lied singen.

"Es geht darum,den Alltag zu überleben",sagte Rupf und erntete abermals Kopfnicken aus dem Publikum.

Kinder können ganz einfach weghören,das Diskutieren anfangen("Du darfst nicht mehr mit mir spielen"),laut werden(Schreiattacke im Supermarkt) oder mit bewusst zur Schau gestellten Traurigkeit schlechtes Gewissen bei den Großen verbreiten."Alles ganz natürlich",beruhigte Rupf.

Der tägliche Kampf-einerseits nervzehrend für die Beteiligten,aber doch ganz wesentlich,verdeutlichte Rupf.Durch das immer wieder Austesten entwickelt sich das Kind.

Grenzen setzen,das ist das zentrale Rezept in der Erziehung,und das muss einer liebevollen Beziehung zu dem Kind gar nicht widersprechen.Denn: "Ich setze Dir eine Grenze,weil Du mir wichtig bist."